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Online-Seminar  - 24.11.2021
"EU Förderprogramme und der AMIF" 

Zu diesem Onlineseminar lud das Europe Direct gemeinsam mit dem Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) ein. Dr.Christin Müller von der EuropaBeratung Berlin gab einen Überblick über die Neuerungen in der neuen Förderperiode 2021-2027 und über die bisher zum Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) verfügbaren Informationen.

 

Wegen des großen Interesses an dem Thema soll es  am 19.01.2022 einen Folgetermin (auch online via Webex) geben, bei dem neben Christin Müller auch Vertreterinnen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) teilnehmen werden. Das BAMF verwaltet den AMIF in Deutschland.

Podiumsdiskussion  - 23.11.2021
"Nur das Beste für Afrika?" 
Der afrikanische Kontinent zwischen China und Europa 

Gemeinsam mit der Europäischen Akademie Berlin diskutierten wir die Afrikapolitik der EU im Vergleich zur chinesischen Afrikapolitik sowie Konkurrenz und Kooperation der EU mit China in Afrika.

Podiumsdiskussion  - 28.10.2021
"Alarmstufe Rot: Klimaschutz jetzt

Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie der Europa Union Berlin e.V. lud das Europe Direct Berlin ein, um über den Green Deal der EU und die Umsetzung in Berlin zu diskutieren. Deutlich wurde, dass Berlin weitere Klimaschutzanstrengungen, insbesondere bei der energetischen Sanierung von Gebäuden unternehmen muss, um die EU-Ziele bis 2030 erreichen zu können.

Online-Seminar  - 13.10.2021
"Die EU und Afghanistan" 

Kava Spartak, Geschäftsführer des Vereins Yaar e.V. erläuterte, was die EU nach der machtübernehme der Taliban für die Menschen in Afghanistan tun kann und welche Erwartungen die afghanische Diaspora in Europa an die EU hat.

Diskussionsveranstaltung  - 12.10.2021
"Wie können europäische Bürgerinitiativen weiterentwickelt werden?

Die Konferenz zur Zukunft Europas bietet die Möglichkeit, die Ideen zur Weiterentwicklung der EU einzubringen und zu diskutieren. Seit 2012 können wir durch Europäische Bürgerinitiativen Themen auf die Agenda der EU setzen. 2020 wurden die Schritte zu einer Europäischen Bürgerinitiative vereinfacht. Sollten die Hürden nochmals gesenkt werden, damit mehr Menschen davon Gebrauch machen? Dies diskutierten wir mit Vertretern einzelner Initiativen, um die Ergebnisse auf der Plattform der Konferenz zur Zukunft Europas festzuhalten.

Seminar  - 05.10.2021
"Europa vermitteln

Wie können wir mit Kindern und Jugendlichen über die EU sprechen? In diesem Seminar wurden Alltagsrelevanz und "Freude an nutzlosem Wissen" als zwei Wege vorgeschlagen.

Neben theoretischen Überlegungen zur europapolitischen Bildung mit Kindern und Jugendlichen vermittelte das Seminar praktische Hinweise auf Quellen, Materialien und Anlaufstellen in Berlin.

Seminar  - 04.10.2021
"Wie funktioniert die EU?

Unser gewohntes Seminar zur Einführung in die Struktur und Handlungsweise der EU fand diesmal im Rahmen des Aktionstages "Berlin sagt Danke" statt.

Veranstaltung Besuchszentrum  - 07.09.2021
Europe Direct Informationsnachmittag

An diesem Nachmittag konnten sich Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die Angebote und Materialien von Europe Direct verschaffen und ihr Wissen zur Europäischen Union in einem Quiz testen. Sie erfahren, wie sie sich an Entscheidungen in der EU beteiligen können und wo Sie in Berlin weitere Informationen erhalten können.

Informationsveranstaltung 25.06.2021
"Neukölln braucht ihre Stimme: Gemeinsam sind wir Europa

Das Bezirksamt Neukölln, die Europäische Akademie Berlin und Europe Direct Berlin luden ein, um in Neukölln lebende nicht-deutsche EU-Bürger/innen auf ihr Wahlrecht zur Bezirksverordnetenversammlung am 26.09.2021 hinzuweisen. Vertreter/innen von Vereinen und Initiativen kamen mit Bezirkspolitikern ins Gespräch.

Online-Seminar  - 19.06.2021
"Wie funktioniert die EU?

Das Einsteigerseminar für EU Interessierte fand im Rahmen des Aktionstages "Berlin sagt Danke" statt.

Online-Seminar  - 09.02.2021
"Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution

Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft berichtete der Journalist und Buchautor Ronny Blaschke vom Verhältnis der Politik zum Fußball und zeigte mit europäischen und außereuropäischen Beispielen wie Politik Einfluß auf den Sport nimmt. Es wurden auch wirtschaftliche Aspekte und Fanprojekte gegen Rassismus diskutiert. Es wurde gefragt, ob die Europameisterschaft, die in vielen Europäischen Staaten stattfindet, die Idee eines gemeinsamen Europas fördert oder nationalistische Tendenzen stärkt.

Berliner Europawoche 01.-09.05.2021
"Europa in Berlin - Informieren. Erleben. Gestalten

Gemeinsam mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und vielen europapolitischen Akteuren aus Berlin hat das EUROPE DIRECT Berlin die digitale Europawoche durchgeführt.

Online-Diskussion  - 07.05.2021
"EU für Bulgar:innen in Deutschland - Rechte, Herausforderungen und Verbesserungspotential

Die Online-Diskussion fand in Kooperation mit Fernbunt im Rahmen der digitalen Europawoche statt.

Seit 2007 ist Bulgarien in der EU. Viel Bulgar:innen arbeiten in anderen EU-Staaten. In Berlin leben 32.000 Menschen mit bulgarischer Staatsbügerschaft. Sie können die Bezirksverordnetenversammlung mit wählen. Welche Herausforderungen müssen sie überwinden, um Berlin mit zu gestalten? Die Teilnehmenden berichteten von ihrem Alltag in Berlin, von Diskriminierungserfahrungen und Zuschreibungen und formulierten ihre Erwartungen als EU-Bürger:innen, um als Teil der Berliner Stadtgesellschaft respektiert zu werden.

Online-Seminar für Pädagoginnen und Pädagogen - 05.05.2021
"Europa vermitteln

Das Seminar fand im Rahmen der digitalen Europawoche statt.

Online-Seminar  - 04.05.2021
"Wie funktioniert die EU?

Das Einsteigerseminar für EU Interessierte fand im Rahmen der digitalen Eurropawoche statt.

Online-Seminar für Pädagoginnen und Pädagogen - 28.04.2021
"Europa vermitteln

Die Europäische Union ist kompliziert. Wie können wir mit Kindern und Jugendlichen über die EU sprechen? In diesem Seminar wurden Alltagsrelevanz und "Freude an nutzlosem Wissen" als zwei Wege vorgeschlagen.

Neben theoretischen Überlegungen zur europapolitischen Bildung mit Kindern und Jugendlichen vermittelte das Seminar praktische Hinweise auf Quellen, Materialien und Anlaufstellen in Berlin.

Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden ergänzte die Inputs.

Online-Seminar  - 26.04.2021
"Wie funktioniert die EU?

Unser Einsteigerseminar für EU Interessierte ohne Vorkenntnisse fand online statt.

Online-Diskussion  - 22.04.2021
"Digitalisierungsstrategien der EU und Berlins

Die Digitalisierung steht ganz oben auf der Agenda der EU. Die EU soll fit für die digitale Zukunft gemacht werden. Wie passt die Berliner Digitalisierungsstrategie zu den Plänen der EU?

In einem Input wurden die aktuellen Ansätze der Digitalisierungsstrategien der EU und Berlins dargestellt und nach möglichen Synergien gefragt. Die Teilnehmenden diskutierten, welche Themen aus diesem Bereich in die bevorstehende Konferenz zur Zukunft Europas getragen werden können.

Für den Herbst 2021 ist eine Präsenzveranstaltung dazu geplant.

Online-Workshop  - 19.04.2021
"Green Deal in der EU und in Berlin

Die Klimaschutzziele der EU sind ehrgeizig. Um 55% soll der CO2 Ausstoß bis 2030 sinken. 30% der Mittel will die EU für den Klimaschutz aufwenden. Wie passen die Berliner Klimaschutzziele in diesen europäischen Rahmen? Welchen Beitrag können wir in Berlin leisten? In einem kurzen Input wurden die wesentlichen Schritte und Akteure des Green Deal der EU und die Schritte und Akteure der Berliner Klimaschutzstrategie dargestellt und nach Synergien gefragt.

In dem Online-Workshop wurde diskutiert, welche Themen aus Berlin in die bevorstehemde Konferenz zur Zukunft Europas getragen werden könnten. Berlin als Dienstleistungsmetropole hat CO2 Einsparpotentiale bei Stromproduktion und Verbrauch sowei bei der Gebäudeklimatisierung. Die Teilnehmenden diskutierten, ob Co2 reduktion und Wirtschaftswachstum gleichzeitig möglich sind und wie die Daten zum CO2 Ausstoß in Berlin erhoben werden.

Für den Herbst 2021 ist eine Präsenzveranstaltung dazu geplant.

Vortrag | Diskussion  - 25.02.2021
"Die EU 10 Jahre nach dem arabischen Frühling" 

Dr. Hannah Neumann, MdEP aus Berlin-Lichtenberg ( https://hannahneumann.eu/) , zog eine gemischte Bilanz der EU-Politik der letzten 10 Jahre im Nahen Osten und der arabischen Welt. Während 2011 noch „more for more“ mehr Demokratie und Achtung der Menschenrechte für mehr Entwicklungszusammenarbeit und Unterstützung hieß, heißt „more for more“ heute Unterstützung autokratischer Regime für Kooperation bei der Eindämmung von Migration. Einzelne Mitgliedsstaaten, zu denen auch Deutschland gehört, stellen ihre wirtschaftlichen Interessen, z.B. bei Waffenexporten immer wieder über die gemeinsamen Interessen der EU in der Nachbarregion Frieden und Demokratie zu fördern.

Karim El-Gawhary, ORF Korrespondent in Kairo, der auch für taz aus der Region berichtet (https://taz.de/Karim-El-Gawhary/!a246/ ), nimmt wenig positiven Einfluss der EU in der Region wahr.  Autokraten präsentieren sich gegenüber der EU als Garanten des Kampfes gegen den Terrorismus. Diejenigen, die vor 10 Jahren in Kairo und Tunis protestierten, sind von der EU heute enttäuscht. Die soziale Frage sieht El-Gawhary als die dringlichste, da viele Menschen, verstärkt durch die Corona-Pandemie, unter die Armutsgrenze gerutscht sind.

Kontrovers diskutiert wurde ob die EU die Mittel, die sie in der Region investiert, besser nutzen könnte, um die Wahrung der Menschenrechte und Demokratie zu fördern. Einig waren sich die Diskussionsteilnehmenden, dass Waffenexporte in die Krisenregion reduziert werden sollten und die Mitgliedsstaaten das gemeinsame Interesse der EU in der Region berücksichtigen sollten.

Vortrag | Diskussion  - 18.02.2021
"Die EU auf der Suche nach einer gemeinsamen Migrations- und Asylpolitik

In dieser Online Veranstaltung erläuterte Nikolaus von Peter aus dem politischen Team der Vertretung der EU Kommission in Deutschland die Vorschläge der EU Kommission für ein Migrations- und Asylpaket vom September 2020 . Das Paket versucht die unterschiedlichen Positionen der Mitgliedsstaaten zu verbinden.  

Marie Walter-Franke, die am Jacques Delors Centre und an der FU Berlin zur EU Asylpolitik forscht, erläuterte, warum aus Ihrer Sicht die unterschiedlichen Ziele des Vorschlags nicht gleichzeitig erfüllt werden können. (Siehe: Migrations Pakt im Check). 

Das klare Bekenntnis der Kommission zur Seenotrettung und die Erweiterung der Dublin Kriterien (neben Eltern und Kindern sind nun z.B. auch Geschwister in anderen EU Staaten ein Grund das Asylverfahren in dem anderen EU Staat zu durchlaufen) wurden in der Diskussion positiv bewertet. Kritisch wurde das Konzept der „Rückführungspatenschaften“ diskutiert, die Mitgliedsstaaten übernehmen können. Die Frage ob beschleunigte Verfahren an der EU Außengrenze den rechtlichen Anforderungen genügen können, wurde kontrovers diskutiert. Einig waren sich alle Teilnehmenden, dass die jetzige Situation, in der zahlreiche Menschen unter schwierigen Bedingungen, z.B. auf griechischen Inseln, lange auf den Abschluss Ihrer Asylverfahren warten müssen, unakzeptabel ist.

Vortrag | Diskussion  - 09.02.2021
"Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution

Im Vorfeld der Europameisterschaft 2021 erläuterte der Journalist und Autor Ronny Blaschke in der Online-Veranstaltung wie Regierungen Fußball für politische Zwecke nutzen. Mit Beispielen aus Europa (Kroatien und Ukraine) und anderen Kontinenten zeigte er in seinem Vortrag die Wechselwirkungen von Fußball und Politik. In der anschließenden Diskussion spielten auch die geschäftlichen Interessen autokratischer Regime an großen europäischen Fußballklubs eine Rolle. Die Teilnehmenden brachten mit Fanprojekten und dem Projekt „Lernort Stadion“ auch Beispiele in die Diskussion ein, in denen Fußball z.B. im Kampf gegen Rassismus oder im Engagement für Erinnerungskultur positiv genutzt wird. 

Diskussion  - 28.01.2021
"Die EU zwischen Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und Kompromiss

Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Zsusza Breier und der Politikwissenschaftler Dr. Uli Brückner diskutierten online mit dem Publikum. Dabei lag der Fokus des Gesprächs auf dem Beispiel Ungarn. Beide einte die Sorge um die Entwicklung der Rechtstaatlichkeit und Pressefreiheit in Ungarn. Dr. Breier verwies darauf, dass ein Teil der Kritik an der ungarischen Regierung in Ungarn, nicht nur von Anhängern des Ministerpräsidenten Orban, als verletzend empfunden wird. So kann sich Victor Orban erfolgreich als Verteidiger ungarischer Interessen gegenüber Brüssel darstellen. Die Pressefreiheit ist in Ungarn nicht durch die Inhaftierung von Journalisten, sondern durch den Ankauf von Medien durch Anhänger der Regierung bedroht. Dr. Brückner verwies darauf, dass die in den Verträgen vorgesehen Instrumente nicht ausreichen um die Rechtsstaatlichkeit zu schützen. Beide begrüßten die Rechtsstaatsberichte als zusätzliche Instrumente.

Seminar  - 25.01.2021
"Wie funktioniert die EU?

Das Einsteigerseminar für EU Interessierte ohne Vorkenntnisse fand erstmals als Online Seminar statt. Das EDIC Berlin Team erläuterte wie die Institutionen der EU arbeiten, welche Beteiligungsmöglichkeiten wir als Bürgerinnen und Bürger haben und wo man sich in Berlin weiter informieren und engagieren kann. Auf dem EDIC Youtibe Kanal finden sich zwei Erklärfilme:

zu den Institutionen der EU und zu den Beteiligungsmöglichkeiten in der EU.